Brexit

Nun ist es offiziell, das Vereinigte Königreich hat den Antrag auf Austritt aus der EU gestellt. Was mit einem Referendum vor 23. Juni 2016 begann erreicht nun die nächste, wohl wichtigste, Phase. Keiner kann bestreiten, dass sowohl vor der EU, als auch dem Vereinigten Königreich eine Menge Arbeit steht. Der Austritt aus der EU bedeutet vor allem eins: Verhandeln, verhandeln und nochmal verhandeln. Es gibt eine Vielzahl von Sachen zu regeln. Nicht nur müssen Handelsbeziehungen neu ausgehandelt werden, auch muss für Millionen EU-Bürger im Vereinigten Königreich und nicht viel weniger Briten im EU-Gebiet, eine annehmbare Lösung gefunden werden. Es wäre keine Überraschung, wenn sich am Ende in Sachen Freihandeln und Freizügigkeit nicht so viel ändert. In spätestens zwei Jahren wissen wir mehr.

Interessant sind auch die unzähligen Abgesänge auf die Briten. Hier wird der Weltuntergang angekündigt, mal wieder. Der Brexit ist für das Vereinigte Königreich keine Katastrophe. Der britische Markt ist für die EU-Länder zu wichtig, um an diesem Land ein Exempel zu statuieren. In vielen Ländern durfte zudem der politische Wille dazu fehlen. Die EU ist auch in Kontinentaleuropa nicht mehr unbedingt beliebt. Und der Sumpf in Brüssel ist kein Verlust für die Briten. Er wäre auch keiner für den Rest Europas.

Nur Zeit wird zeigen, wohin die Reise für die Briten geht. Ich wage es nicht große Prognosen aufzustellen. Ich kann aber sagen, die Briten verlieren zu 99%.

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