Bomben für Syrien

Es ist mal wieder soweit, die USA beglückt die Welt mit einer guten Dosis Sprengstoff. Dieses Mal richtete sich die Attacke in Syrien direkt gegen Assad. Angeblich hat dieser zuvor Chemiewaffen gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt. Die Beweislage dafür ist relativ dünn. Fehlende Beweise halten die Vereingten Staaten aber selten davon ab andere Staaten in Trümmer zu legen.

Man kann zu Assad stehen wie man will und ich wage zu behaupten, dass er wenig echte Fans hat. Er ist weder ein netter Mensch, noch sonderlich gut darin Ruhe in Syrien zu halten. Möglicherweise ist er nur noch eine Marionette des Irans. Ob es eine Zukunft Syriens mit ihm geben kann ist fraglich. Aber: Was gibt den Westen das Recht dort zu bomben? Selbst wenn man dieses Recht sich nimmt, bleibt ein anderes Problem. Machen westliche Militär-interventionen den Nahen Osten sicherer und freier?

Die neuste Aktion der Amerikaner deutete auch darauf hin, dass Trump den Machtkampf gegen das republikanische Establishment verliert oder bereits verloren hat. Nachdem Bannon seinen Platz im Sicherheitsrat der Vereinigten Staaten räumte, wird dies immer offensichtlicher. Trump, der in der Vergangenheit ähnliche Aktionen stark kritisierte, steht zunehmend unter Druck. Wenn er die Politik seiner Vorgänger fortführt, stehen seine Chancen auf Wiederwahl nicht gut und die USA wird weiter in den Abgrund schlittern. Man kann nur hoffen, dass er das Ruder herumreißen kann.

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