Geschlechterrollen

Die progressiven Kräfte werden nicht müde zu betonen, dass es keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt und wenn diese doch auffallen, sind sie sozial konstruiert. Biologisch gibt es zwischen Mann und Frau keine Unterschiede. Dies ist eine sehr gewagte These. Man muss sich nur die durchschnittlichen Körpergrößen der Bundesbürger nach Geschlecht anzusehen, um zu merken, dass dieses „soziale Konstrukt“ interessante Auswirkungen auf das Wachstum zu haben scheint.

Diese Kräfte schlagen in die selbe Kerbe, wenn sie ihren Feldzug gegen Geschlechter-rollen führen. Frau und Mann (und die 99+ anderen „Geschlechter“) müssen exakt gleich behandelt werden, da sie ja „gleich“ sind. In der Praxis ist diese Strategie, aus offensichtlichen Gründen, zum Scheitern verurteilt und wird noch nicht einmal von den größten progressiven Predigern praktiziert.

Warum erzähle ich dies alles. Nun vor ein paar Tagen passierte in Berkeley folgendes: Zwischenfall.  Es ist nicht das erste Mal, dass es in Berkeley zu Unruhen kommt. Es auch nicht das erste Mal, dass eine Frau in Berkeley etwas „Gleichberechtigung“ abkriegt. Das passierte schon vorher, nur waren dort die Angreifer Linke und das Opfer für Meinungsfreiheit (oder sogar ein Trump-Anhänger). Die toleranten Linken hatten dagegen nichts zu sagen, sie hießen es sogar gut.

Jetzt hat es aber jemanden von ihnen erwischt und der Aufschrei ist natürlich groß. Auf einmal sind Geschlechterrollen für die Linken doch wieder existent, schließlich schlägt man ja keine Frauen. Die Logik wird wieder auf dem Alter des politischen Nutzens geopfert, wenn auch dieser Nutzen hier begrenzt bleiben wird. Zu offensichtlich ist der Doppelmoral.

Wenn man die in den ersten beiden Absätzen aufgeführte These für wahr hält, ist es entweder in Ordnung jeden (auch Frauen) zu schlagen oder niemanden. Da nach dem Angriff auf  Richard Spencer, einer der einflussreichsten Stimmen der „Alt-right“, die progressiven Kräfte jubelten, ist davon auszugehen, dass letzteres nicht der linken Meinung entspricht. Somit ist jeder politisch extremere Person Freiwild.  Warum also ist jetzt der Aufschrei so groß?

Es bewahrheitet sich mal wieder der linke Grundsatz: Alle Menschen sind gleich, doch manche sind gleicher.

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3 Kommentare zu “Geschlechterrollen”

  1. Eine Frage mal: Du deutest an, dass die Frauen mittlerweile fast genau so groß sind wie Männer?
    Ich müsste dazu erstmal einen Blick in die Statistiken werfen, aber wenn ich in Deutschland auf die Straße gehe, habe ich den Eindruck, dass die jungen Frauen ziemlich „riesig“ sind.

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    1. Nein, tue ich nicht. Die Statistik belegt ziemlich deutlich, dass dies nicht der Fall ist. Was junge Frauen angeht, mir sind dazu keine genauen Statistiken bekannt. Allerdings kann ich diesen subjektiven Eindruck auch nicht teilen. Sicher, es gibt die ein oder andere größere Frau, aber mehr als 1,80m trifft man auch dort eigentlich nie an.
      Nochmal eine Statistik zu dem Thema: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1825/umfrage/koerpergroesse-nach-geschlecht/

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      1. Ja verstehe. Ist vielleicht auch nur mein subjektiver Eindruck weil ich erstens in einer Region lebe in der die Menschen nicht gerade klein sind, und zweitens weil ich selber „nur“ ca. 180 cm groß bin.

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