Neues aus der Truppe

Ein vermutlich rechtsradikaler Soldat hat ein beeindruckendes Kunststück vollbracht. Er brachte es fertig in Deutschland als Flüchtling aus Syrien registriert zu werden.  Das er kein Arabisch sprach und dies auch offen zugab, war selbstverständlich kein Hindernis. In linken Kreisen könnte so etwas fast als Aktionskunst durchgehen.

Für das BAMF war die Sache ziemlich peinlich und auch die höheren Dienstherren sehen im Moment nicht gut aus. Scheint fast als hätte so mancher Rechtspopulist recht mit seinen Vorwürfen, dass Deutschland wirklich jeden als Flüchtling registriere. Deshalb versuchte man schnell den Fokus auf die „völkische Gesinnung“ des Soldaten zu lenken. Dieses Ablenkungsmanöver hatte nur  mäßigen Erfolg, schließlich macht es die Sache nicht besser.  Also müsste man sich dazu hinreißen Besserung zu geloben und Fehler einzugestehen. Mit einer kompetenten Regierung hätten wir vernünftige Prüfung von Asylbewerbern schon seit mindestens 2015.

Die Bundesverteidigungsministerin hat neben Flüchtlingen aus der Truppe auch noch mit Missbrauchsskandalen zu kämpfen. Mal wieder. Sie reagiert wie jeder souveräne Politiker und schiebt die Verantwortung komplett auf die Truppe ab. Sie sei geschockt, was sie zu hören bekomme. Vielleicht sollte ihr mal jemand erklären, dass sie diese Truppe führt.

 

 

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2 Kommentare zu „Neues aus der Truppe“

  1. Wer weiss, ob diese ganzen Skandale nicht irgendwie geheimdienst gesteuert sind. Die Missbrauchsskandale wurden anscheinend regelrecht „geschürt“ und eine Zeit lang vertuscht um dann mit einem Knall ans Tageslicht zu kommen. Da ist doch was faul. Das ist meiner Einschätzung nach nicht nur Unfähigkeit sondern „gemacht“.

    Jedenfalls wird die Bundeswehr mit solchen Skandalen immer mehr diskreditiert.

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    1. Solche Sachen als politische Waffen gibt es seit Anbeginn der Menschheit. Natürlich kann man solche Missbrauchsvorwürfe auch gut gegen einen Vorgesetzten einsetzen, quasi als Erpressungsmittel. Gerade der Begriff des „sexuellen Missbrauchs/Belästigung“ ist inzwischen so aufgeweicht, dass fast alles darunter fällt.

      So oder so leidet die Truppe darunter und zwar nicht nur im öffentlichen Ansehen.

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