Das Paris-Klimaabkommen

Der US-Präsident Donald Trump hat verkündigt, dass die USA aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen werden. Die Reaktion in den westlichen Medien war hysterisch. Nicht überraschend hatten bei der Unterzeichnung doch noch viele Journalisten das Abkommen wie Cheerleader bejubelt. Objektivität kann man hier nicht erwarten und man bekommt sie auch nicht. Die Grenze zwischen Journalisten und Aktivisten ist längst verschwunden. Mit ihr die Glaubwürdigkeit der etablierten Medien.

In diesem Streit ging es für Trump nie primär um Erderwärmung. Die Ankündigung des Ausstiegs ist schlicht eine logische Folge seiner „America first“-Politik. Wenn seine Regierung glaubt, dass das Abkommen den Vereinigten Staaten nicht nutzen, dann muss sie dieses aufkündigen. Solche Konsequenz ist vielen westlichen Politikern fremd, Wahlversprechen nimmt man normalerweise nicht so ernst. Doch Trump kann sich dies nicht erlauben, seine Regierung steht unter konstanten Druck. So fordert er, dass US-Wirtschaftspolitik in den Vereinigten Staaten entschieden wird. Weder die Vereinten Nationen noch Verträge der Vorgängerregierung haben dort hineinzureden. Trump will gute Gründe dafür die Autonomie der USA durch internationale Verträge ein-zuschränken. Der Fehlschlag im Iran-Deal ist ihm in guter Erinnerung.

Am Ende des Tages ist die Entscheidung richtig. Der Klimawandel, sofern er überhaupt menschlich gemacht ist, wird nicht durch Bürokratie gelöst. Mehr Macht an internationale Institutionen zu transferieren wird auch nicht helfen.  Die notwendigen Innovationen kann nur der freie Markt und ein Wettstreit der Volkswirtschaften liefern. Die Regierung sollte sich hier heraushalten.

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2 Kommentare zu “Das Paris-Klimaabkommen”

  1. Der Klimawandel kommt, ob nun von Menschen (mit-)verursacht oder nicht brauchen wir nicht zu diskutieren. Notwendig ist, dass wir alle etwas dagegen unternehmen. Einverstanden, die Lösung liegt wahrscheinlich in technischen Innovationen und ganz sicher schafft der Wettbewerb in freien Märkten am schnellsten die besten Innovationen. Aber nicht, wenn Regierungen die Märkte bzw. Preise verzerren. Z.B. durch subventionierte Kohle, nicht-Erfassung externer Kosten der luftverpestenden Verbrennungsmotoren usw.. Also ist doch Regierungshandeln geboten – bei uns und in Amerika!

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  2. Es ist sicher richtig, dass Katalysatoren in Autos dafür sorgen, dass Leute in den Großstädten „bessere Luft“ bekommen. Aber gerade Autofahrer werden seit Jahrzehnten aufgrund des „Klimaarguments“ immer mehr abgezockt. Dabei sollten alle eines sparsamer sein und nicht so viele Billigprodukte aus Asien kaufen, die dort umweltverschmutzend hergestellt werden und dann noch mit stinkenden Schiffen transportiert werden.
    Wären alle etwas sparsamer, wäre die Welt auch etwas sauberer.

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