Wird die AfD zweitstärkste Kraft?

Anfang des Jahres schien der Höhenflug der AfD endgültig gebremst. Die Migrationskrise auf Sparflamme, dafür umso mehr parteiliche Skandale. Von 15% ging es in Richtung 8%. Die AfD schien keine ernste Gefahr mehr darzustellen. Man musste nur bis zu Wahl dieses Thema aus den Medien halten. Dies ist aufgrund des Terrorreichtums des aktuellen Jahres nicht gelungen. Wenn jede Woche ein islamischer Anschlag Europa erschüttert, stellt der Bürger wieder unangenehme Fragen. Und auf diese Fragen gibt für nicht wenige nur die AfD eine befriedende Antwort.

Kurz vor der Wahl kocht die Nervosität bei den Altparteien und ihren journalistischen Helfern wieder hoch. Dies geschieht nicht ohne Grund. Alle Versuche die AfD medial zu vernichten sind grandios gescheitert. Kein Skandal scheint dieser Partei inzwischen etwas anhaben zu können. Stück für Stück arbeitete sie sich aus dem Umfragetief . Die 10% hat sie inzwischen in den meisten Umfragen übersprungen und tastet sich langsam in Richtung der 15% vor. Trotzdem geben Demoskopen zu, dass die AfD wohlmöglich immer noch unterbewertet ist. Nach Brexit und Trump will man sich in diesen Bereich nicht zuweit aus dem Fenster lehnen. Die hohe Zahl der noch unentschlossenen Wähler macht die Prognose auch nicht einfacher.

Fünf Prozent mehr könnte die AfD am Wahlabend holen und das sollte noch eine konservative Schätzung sein. Angesichts des Tieffluges der SPD eröffnet dies eine interessante Chance für die neuen Rechten. Schaffen sie es an der ehemaligen Volkspartei vorbeizuziehen und den zweiten Platz zu erobern? Dies würde sie zwar nicht an die Regierung katapultieren, es wäre aber ein gewaltiger Achtungserfolg. Und würde die Zeichen für die Zukunft setzen. Für eine Zukunft, in der Deutschland seine Selbstachtung wiederfindet.

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4 Kommentare zu „Wird die AfD zweitstärkste Kraft?“

  1. Na das wollen wir doch mal hoffen 😉

    Aber ernsthaft: Wenn die AfD zweitstärkste Kraft wäre, dann würde eine starke Opposition im Bundestag sitzen. Da wäre wieder Leben in der Bude und die nächste Regierung würde eine effektive demokratische Kontrolle erfahren. Was kann man sich mehr wünschen?

    Außerdem wäre das dann wohl endgültig das Aus für die SPD als „Volkspartei“. Meiner Meinung nach absolut verdient. Eine Partei, die so ideenlos ist wie die SPD und keine Alternative zu Merkels Politik anbieten kann, die braucht in Zukunft auch keinen Kanzerkandidaten mehr aufstellen.

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    1. Ich denke ehrlich gesagt die SPD ist schon jetzt keine Volkspartei mehr. Die CDU hat wenigstens noch die Chance gehabt alleine zu regieren wenn man die letzten Wahlergebnisse anschaut. Bei der SPD sieht es schon länger düster aus.

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      1. Das ist richtig, aber sie klammern sich noch an die Hoffnung, dass das nur eine Phase ist. Mit Schulz hatten sie ja gehofft, wieder über 30% zu kommen. Wird Zeit, dass sich diese Hoffnung zerschlägt und die SPD endgültig zu einer „kleinen“ Partei wird. Mehr als verdient hätten sie es.

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