Der Geist von 1914

Erdogan muss der ganzen Welt zeigen was für ein harter Hund er ist und das er die Kurden nicht mag. Aus diesem Grund hat er seine Armee, oder das was nach der Putsch davon übrig ist, in den Norden Syriens geschickt. Souveränität von Staaten muss ja nur Russland achten.

Das Problem an der Sache. Nicht nur sind die Kurden in der Region mit den USA verbündet, auch befinden sich noch russische Soldaten dort. Ein türkische Bombe auf die falschen Kämpfer kann hier fatale Folgen hatten. Putin hielt sich bisher im Eskalationskarussell zurück, doch sollten eine Vielzahl von russischen Soldaten durch türkische Waffen sterben, wird er gezwungen sein zu reagieren.

Die Kurden selber können nicht auf viel Hilfe zählen. Ihre Hauptverbündeter, die Vereinigten Staaten, sind dafür berüchtigt ihre Partner hängen zu lassen wenn es ihnen in den Kram passt. Die irakischen Kurden werden sich zurückhalten müssen, wenn sie ihre eigenen Autonomie nicht gefährden wollen. Am Ende des Tages bleibt nur der Terror. Die PKK hat in der Vergangenheit gezeigt zu welchen Bluttaten sie imstande ist und die türkischen Sicherheitskräfte werden nicht jeden Anschlag verhindern können.

Die Zeichen stehen auf Sturm und man sollte nicht vergessen, dass jeder großen Krise kleine vorausgehen. Voraussetzung für einen Krieg ist nicht immer, dass eine der Parteien ihn auch wirklich will. Manchmal reicht fahrlässiges Agieren und ein Ego, das verhindert zu erkennen, dass man sich verzockt hat.

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